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Leise rieselt... Schuppen behandeln

Im Normalfall erneuert sich unsere Haut täglich, ohne dass wir viel davon mitbekommen. Wenn die Kopfhaut jedoch aus dem Gleichgewicht ist, werden Hautschuppen sichtbar und finden sich als kleine weiße Flocken im Haar oder auf der Kleidung. Das ist für die Betroffenen unschön aber zum Glück lässt sich jedoch oft schon mit einfachen Mitteln Abhilfe schaffen.

Zunächst kann man möglicherweise schon die Ursache der Schuppen ganz einfach beseitigen. Entstehen können diese nämlich zum Beispiel durch zu häufiges Haarewaschen, durch die Verwendung von aggressiven Stylingprodukten, durch zu warmes Wasser beim Waschen oder durch zu häufiges und / oder zu heißes Föhnen. Wenn die Kopfhaut nämlich zu trocken ist und dazu noch gereizt wird, können in der Folge Schuppen auftreten. So kann sich die Kopfhaut auch gerade dann mehr schuppen, wenn man trockener Luft ausgesetzt ist, zum Beispiel durch die Klimaanlage oder bei der Heizungsluft im Winter.

Eine Umstellung auf milde Produkte zur Haarpflege, wie Shampoos ohne Plastik und Silikone, kann bereits Wunder wirken. Alternativen zu regulären Shampoos stellen Roggenmehl oder Haarseifen da. Hier kommt es aber ganz auf die individuelle Beschaffenheit der Haare und der Kopfhaut an, ob es sich um funktionierende Alternativen handelt. Spezielle Anti-Schuppen-Shampoos können jedoch tatsächlich eine Verschlimmerung statt einer Besserung bringen. Nutzt man bei trockener Haut ein Anti-Schuppen-Shampoo, das auf die Bekämpfung von Schuppen aufgrund von fettiger Haut ausgelegt ist, trocknet das Shampoo die Kopfhaut weiter aus und macht es damit schlimmer als vorher.

Die Haare täglich zu waschen, ist für die Kopfhaut zu viel des Guten, beim Waschen selbst sollte das Wasser generell nur lauwarm sein. Nach Möglichkeit lässt man die Haare auch einfach einmal unter einem Handtuch oder an der Luft trocknen, um die Kopfhaut nicht zu strapazieren. Darüber hinaus schadet häufiges und heißes Föhnen auch schnell den Haaren selbst, sie können trocken und brüchig werden.

Schafft eine solche Umstellung der Gewohnheiten noch keine Abhilfe, kann man zu Hausmitteln greifen. Dazu zählen unter anderem Quark, Naturjoghurt, Oliven- und Sonnenblumenöl. Quark oder Joghurt kann man in die Kopfhaut einmassieren und nach 20 bis 30 Minuten auswaschen. Ölkuren sollte man den Haaren am besten dann gönnen, wenn man anschließend zu Hause bleiben kann, da Öle auch nach dem Auswaschen oft noch stark riechen. Von dem Zitronensaft fügt man ein paar Tropfen dem milden Shampoo zu, das man zur Haarwäsche verwendet. Diese Hausmittel helfen, die trockene Haut zu beruhigen und wieder mit Feuchtigkeit zu versorgen.

Eine andere mögliche Ursache von Schuppen ist zu fettige Haut. Dann produzieren die Talgdrüsen zu viel Talg. Ein Hinweis darauf ergibt sich daraus, wenn die Schuppen nicht weiß, sondern gelblich erscheinen. Hier können Heilerde oder Teebaumöl helfen sowie milde Shampoos, die die Talgproduktion nicht noch weiter anregen, oder Spülungen mit Kräutern. Positiv wirken sich zum Beispiel Brennnessel oder Thymian aus. Die Blätter werden mit kochendem Wasser übergossen, den Sud lässt man ungefähr eine Viertelstunde ziehen. Danach kann man die Blätter entfernen, lässt das heiße Wasser abkühlen und nutzt den Aufguss, um nach der Haarwäsche mit Shampoo Haare und Kopfhaut damit abzuspülen.

Ein weiterer Auslöser bei Schuppen, der nichts mit der Kopfhaut selbst zu tun hat, ist Stress. Bei manchen Menschen reagiert die Haut hier sehr empfindlich. Auf diesen Grund für Schuppen kommt man vielleicht nicht auf Anhieb. Wenn man betroffen ist, lohnt es sich aber unter Umständen, zu beobachten, ob die Schuppen in stressigen Zeiten stärker auftreten.

Wenn alle Hausmittel nichts helfen, ist es sinnvoll, den Hautarzt aufzusuchen. Neben den gängigen Ursachen wie trockener und fettiger Haut können Schuppen auch durch Kontaktallergien oder anderen Erkrankungen ausgelöst werden. Das kann sich beispielsweise darin zeigen, dass die schuppigen Hautpartien großflächig auftreten und Krusten bilden. Dies sollte man mit dem Arzt abklären und eine Behandlung für die Grunderkrankung in die Wege leiten.

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